VON Kersten A. Riechers ZU Newsletter | 26.08.2022

Augenblick, verweile doch

Schon lange im Postfach, ab heute auch im Blog!

Werte Zeitgenoss*innen,

heute ist alles geschichtsträchtig. Ob geschehen, gestoppt, gestartet, erhofft.

Ihr werdet Anekdoten von quäntchen hören, die in ihre Kindheit datieren. Von großen Abschieden und kleinen Nachhaltigkeitsschritten. Von den Anfängen unserer Facilitation-Trainings, von zurückliegenden Zukünften.

Wie immer ist einiges davon hartes Ankündigungsgeschäft. Anderes zartes Zurückschauen. Auf das, woher wir kamen und nach dort, wo uns das alles hinführen könnte.

Zunächst einmal an das Ende dieses Editorials. Womit wir im Jetzt wären: Jetzt geht’s los!

Auf baldiges Wiedersehen
Kersten und die quäntchen

PS: Wir freuen uns über Feedback, Ideen und Anregungen. Antworte einfach auf diese Mail. Du erreichst garantiert keinen Roboter, versprochen.

Das, was viele „New Work” nennen, ist bei uns new since 2010. Seit Gründung probieren wir bei quäntchen + glück gemeinsam aus, wie wir miteinander arbeiten möchten.

Falls Du new beim Newworkletter bist – die älteren Ausgaben gibt es hier zum Nachlesen.

1. Whiteboard statt Website

In einer frühen* Version von quäntchen + glück konzipierten, gestalteten, texteten und codeten wir eine Menge Websites. Vielleicht ist das der Grund, dass aus unseren internen Vorbereitungen eines Website-Relaunches noch keine externen Ausprägungen geworden sind. Vielleicht geht es uns aber auch einfach allen so? Jedenfalls haben wir mal kurz nachgedacht, was wir in der aktuellen Version von quäntchen + glück gerade richtig gut können: richtig gute Prozesse, richtig gute Workshops, richtig gute Trainings, brauchbare Produkte. All das findet sich bald auf der Website? Richtig. Und bis dahin? Auf diesem richtig guten Whiteboard.

* Das war die Zeit, in der wir mit Organisationen über den Sinn von mobilen Websites gesprochen haben. Richtig lang her.

2. Pflanzen-Freunde unter sich

Links die Nachhaltigkeits-Box, rechts Cases zu Green Me Up und Blumenerdeproduzent ASB Greenworld – wer sich gerade auf das zuvor verlinkte Whiteboard geklickt hat, sieht: Grünes gefällt uns. Privat ist das nicht anders: Im letzten Schontag hat dieser Energizer die Pflanzenfreude in uns hervorgeholt: „Macht ein Selfie mit eurer Lieblingspflanze und erzählt uns, was euch mit ihr verbindet.“ Die einzelnen Liebesgeschichten gibts auf Liebin Linkedin.

3. Krise brauchte Zukunft und bekam sie

Mehr Resilienz in der Krise! Klingt gut, hören wir oft. Ist aber gar nicht so lösungsorientiert, wie wir neulich bei quäntchen-Kollege Tobi lernen konnten. Krise braucht Zukunft – das stand auf der Menükarte unseres Mittagsformat „Erst Lunch, dann Learn“. Warum strukturierte Arbeit mit Zukünften und Utopien einen immensen Nutzen für Teams, Orte und Organisationen hat. Und wo genau sich die viel bemühte Resilienz da nun einordnet, das lässt sich in zwei Aufzeichnungenund einiger Bonus-Lektüre nachvollziehen.

4. Möge die Reflexionsmacht mit euch sein

Was wäre der Rückblick in die Zukunft ohne eine Vorausschau auf unser rückblickendes nächstes Event? Doch, doch, der Satz ergibt Sinn: Am 28. September laden wir zur nächsten Ausgabe von Erst Lunch, dann Learn zum Thema: „Die Macht von Reflexionsmethoden“. Denn ohne Zurückblicken keinen Schritt nach vorn. Bei so viel Tempuswechsel bleibt jetzt nur noch eins zu tun: Direkt jetzt in dieser Gegenwart ein kostenloses Ticket sichern. Jeehetzt!

5. Kostenlose Facilitation-Ausbildung für Ehrenamtliche

Menschen, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen, zu befähigen effizienter zusammenzuarbeiten. Sie mit Methoden auszustatten, Projekte besser voranzutreiben und Probleme zu lösen – wäre das nicht was fürs Ehrenamt? Für Klima-, Biodiversitäts- und andere Nachhaltigkeitsengagierte?

Wir verschenken einen Platz im Herbstkurs unseres Remote Facilitation Trainings im Wert von 1785 Euro (brutto) für Menschen im Ehrenamt und/oder Aktivismus. Alle Termine und Inhalte finden sich auf unserer Übersichtsseite für die offene Facilitation-Ausbildung.

Kommentiert einfach unter diesem Aufruf auf unserer Linkedinseite, warum und wobei euch das Training helfen könnte. Oder nominiert alternativ eine Organisation, der ihr diesen Platz gerne geben würdet. Eine Jury aus drei quäntchen wählt dann aus, an wen der Platz geht.

Historischer Hinweis: Unser Facilitation Training hat genau hier seinen Ursprung, als Methoden-Meetup für effektiveren Klimaschutz.

6. Wo wir bei der Nachhaltigkeit heute stehen – und wie wir dort hinkamen

Wie habt ihr euch bei quäntchen + glück dem Thema Nachhaltigkeit genähert? Einfache Frage, die Meike und Nils von PHAT CONSULTING unseren quäntchen Anna und Jacob da gestellt haben. Das Schöne an Podcasts wie CEO2 Neutral: Da können wir ein bisschen ausholen: von der zehnjährigen Anna, die ihren Eltern eine vegetarische Herausforderung wurde bis zu Jacob, der erklärt, warum unsere selbst entwickelte SDG Learning Journey nicht nur für kleine quäntchen-Teams, sondern auch für größere Organisationen und Unternehmen funktionieren kann.

7. Die Mural Lisa hängt bald in Mainz

Digitale Whiteboards sind so viel mehr als „endlich leserliche Post-its“. Tools wie Mural, Miro oder Conceptboard ermöglichen eine völlig neue Art von Remote-Workshops, -Meetings und -Zusammenarbeit. Auf Einladung des Gutenberg Digital Hubs in Mainz führt Tobi am Dienstag, der 27. September, 16 bis 17 Uhr durch unser Whiteboard-Museum und zeigt die schönsten Mural Lisas und Mirós von uns und anderen! Das Beste: Im Whiteboard-Museum darf nicht nur gestaunt, sondern ganz viel ausprobiert und gefragt werden! Das Allerbeste: Der Eintritt ist frei und ihr könnt euch remote von überall zuschalten!

8. Zum Abschied ein Abschied

Sehr museal auch diese Geschichte: Seit wir zu einer Remote-first-Company** geworden sind, haben sich auch unsere Geschenkübergaben verändert. Was früher der nett getextete und von allen unterschriebene Kartenklassiker war, ist längst das individuell gekachelte Mural-Whiteboard geworden. Das beschenkte quäntchen klickt sich durch kollegiale Erinnerungen und wohlgewählte Gifs.

Für unser nun ex-quäntchen Annegret haben wir uns zum Abschied etwas Neues überlegt: „Annegret ist doch eine super Zuhörerin. Vielleicht Sprachnachrichten aufnehmen?“, schrieben wir im geheimen Geschenke-Channel auf Slack, „zusammen mit Fotos als Artsteps-Galerie***?“ Und genau so haben wir es gemacht. Als virtueller Ausstellungsbesuch, kuratiert aus vier Jahren gemeinsamer Zeit. Weil Annegret sich jetzt komplett ihrer Selbständigkeit widmet, werden wir sie für den ein oder anderen professionellen Galerieeinsatz wiedersehen. Bis dahin: Mach’s gut, liebe Annegret!

** Remote-first bedeutet für uns: Wir hinterfragen Vor-Ort-Termine, ersetzen viele durch richtig gute Online-Workshops – und freuen uns über jedes sinnvolle Zusammenkommen in Präsenz!
*** Warum wir Artsteps so gerne mögen und wie es funktioniert, haben wir übrigens in Ausgabe #21 des überarbeit-Newsletters ausführlich beschrieben.

 

 

Noch flink verlinkt:

Schnappt euch was von unserem Remote-Know-How:
https://qundg.de/remote-know-how/ 

Bessere Remote-Meetings kann man lernen – in unserer Facilitation-Ausbildung:
https://qundg.de/einzel-training-fuer-bessere-remote-meetings/ 

Die spannendsten unserer mehr als 300 Remote-Workshops: https://qundg.de/loesung/in-die-kachel-fertig-los/ 

Unser New-Work-Quartett kostenlos bestellen auf:
https://qundg.de/new-work-quartett 

In bunt und regelmäßiger als im Newsletter gibt’s uns auf: https://www.instagram.com/qundg/

Über Arbeit können wir uns beschweren – oder sie besser machen. Und das nennen wir: überarbeit. 

Hilfst du uns bei dieser Mission? Dann leite diesen Newsletter doch einfach weiter!

Außerdem freuen wir uns wie ein veganes Schnitzel über Leser*innen-Briefe oder Antworten. Was hat gefallen, was interessiert dich, was hat gelangweilt? 

Auf bald

deine quäntchen

Kersten A. Riechers

Über den Autor

Kersten A. Riechers

Kersten A. Riechers bloggte, bevor es so genannt wurde (1999) und schrieb später für das Online-Jugendmagazin der ZEIT, das heute niemand mehr kennt (ZÜNDER). Nach weiteren journalistischen Stationen bei Lokalzeitungen, FAZ und als zweiter Mitarbeiter bei Gründerszene.de co-gründete er 2010 quäntchen + glück.

In Strategie-Mandaten setzt sich Kersten für Innovations-Kultur und nachhaltige Geschäftsmodelle ein. In der internationalen Community des Usability-Testessen für eine bessere Fehlerkultur.

Kersten lebt in Hamburg und verdiente sich vor Corona auf der Bahnstrecke zwischen Home Office und quäntchen-Zentrale in Darmstadt immer wieder aufs Neue den von seinen Kolleg*innen verliehenen Titel Außenminister. Seither ist alles remote. Was ein Glück, dass auf die Visitenkarten der quäntchen noch nie Titel gedruckt wurden.

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