Remote
Workshop

Ablauf, Elemente und Tipps für einen guten Online Workshop

Workshop

vor dem
Workshop

Planung

  • Entscheiden wer Moderator*innen-Rolle übernimmt
  • Co-Moderation einplanen für technischen Support,
    • Chat beobachten und schreiben, Breakout-Räume erstellen, Umfragen erstellen
    • Bei großen offenen oder sehr komplexen Workshops dritte Person für technischen Support einplanen oder ein Graphic Recording ––> (Ab 30 Personen oder drei parallelen komplexen Sessions, die Moderation brauchen)
  • Keine Tagesworkshops Remote (entweder 1x 3h oder 2x2h Vormittag + Nachmittag)
  • Daumenregel: 10 min Pause pro 1 Stunde Workshop einplanen
  • Elemente aus Workshop ausgliedern (z.B. durch Vorab-Umfragen, Lese-Material, Briefings)
  • Ablauf vorher planen in einem kollaborativen Tool wie z.B. Google Docs, Trello oder Profi-Tipp „Sessionlab
  • Tools beschränken (max.3 Tools: Zoom, Mural, Mentimeter oder Feedback Tool…)
  • Sich klar machen: Remote-Meetings sind keine Telkos!!!

Kommunikation
_

  • Kalendertermine mit Videokonferenz-Link verschicken
  • Vorab-Mail mit Hinweisen zum Workshop und Technik-Check schicken
    • Tools, Testmöglichkeiten, Voraussetzungen, Spielregeln, Moderation vorstellen, Datenschutzhinweise (evtl. Agenda)
  • Telefon-Support anbieten für Technik-Probleme (2. Moderator*in absolut empfehlenswert)

Technik & Tools
_

  • Videokonferenz „sicher einstellen“
    • Konferenz Link mit Passwort
    • Warteraum
    • bei unbekannten Teilnehmenden im Chat keine Dateien teilen lassen
  • Technik selber checken (Tools, Kamera, Mic)
    • Nicht per WLAN, sonder per LAN Kabel teilnehmen
  • Technik-Check vorab mit TN machen
  • evtl. Hintergrund erstellen/anpassen
    • Alle Hosts, Co-Hosts könnten z.B. den selben HG haben und damit besser erkannt werden
  • Warteraum-Screen mit Tipps zu Videokonferenzen befüllen
    • Hinweis: Im Zoom Warteraum gehen keine Links

während dem
Workshop

Moderation
_

  • Rolle als methodische*r Begleiter*in einnehmen
  • Ziel des Termins klar benennen
  • Inhaltliche Diskussionen leiten
    • Immer wieder Orientierung geben, wo sind wir gerade, an welchem Punkt in der Agenda
  • Passende Methoden nutzen und anwenden
  • Detail-Diskussionen zwischen Einzelpersonen auf später verschieben
  • Nicht zu offen fragen, wer als nächstes will sondern lieber bestimmen
  • Klare Arbeitsaufträge für Phasen und in den Tools (auch doppelt kommunizieren; verbal und Chat)
  • Positionen und Meinungen sichtbar machen: zum Beispiel in Mural

Ankommen
_

  • 5-10 min vor offiziellem Termin den Raum schon öffnen, damit alle Pünktlich sind
  • Teilnehmer bitten sich im Tool umzubenennen
    • z.B: Stadt vor den Namen, oder Temperatur/Wetterlage – Möglichkeit für Small Talk
    • Umbenennen: Wenn sie es selbst nicht schaffen, das als Host umbenennen
  • Videokonferenz Funktionen erklären
    • Stummschaltung, Chat, Handzeichen
  • Hinweis, dass bei Workshops Video (Bild) sehr gewünscht ist, da es mehr Vertrauen für die Zusammenarbeit aufbaut

Kennenlernen
_

  • Vorab: Check-In anpassen: Gruppe oder Team?
    • Je mehr die TN zusammenarbeiten oder sich kennen, desto persönlicher kann der Check-in sein
  • Check-In via Chat (geht schneller)
  • Bei kleinen Gruppen: jeden schon zu Beginn zu Wort kommen lassen
    • z.B: Mood Meter Grafik nutzen Screensharing und Gefühlszustand markieren lassen (via Annotation in Zoom)
  • Breakouts zum Kennenlernen (Tandem oder Tridem)
    • Am besten 1-2 Leitfragen mitgeben, können auch in Breakout-Räume in Zoom gesendet werden von der Moderation
  • Kennenlernen via Whiteboard-Methoden

Methoden
_

  • Impromptu Networking 2-3 Runden, 4 min, 1-2 Fragen (Mehr zu der Methode erfahren)
    • Geht nur in Videokonferenz-Tools mit Breakout-Funktion wie Zoom
  • Mit Kleingruppen arbeiten (Sessions)
    • Bedingt Breakout-Funktion oder ähnliches / Tipp: einfach die Sessions nummerieren und die TN bitten die Zahl in den Namen vorne zu packen
  • Brainwriting im Chat statt reden
  • Brainwriting, plus Sorting, Cluster, und Voting in Whiteboard-Tools
    • Wie z.B. in Mural
  • Fishbowl-Format für Diskussionsrunden
  • World-Cafe mit Breakout-Sessions (selber wechseln) für Themen/Projekte kennenlernen
  • Impulse via Screen Sharing (Präsis), Fragen im Chat sammeln und von Co-Moderation aufgreifen lassen
    • Auf Whiteboards Kleingruppen parallel arbeiten lassen und dann gegenseitig per Post-Its Feedback geben

Energizer
_

Abschluß
_

  • Reflektion: Reflektion Fragen im Chat nutzen und beantworten lassen 
    • *WAS ICH HEUTE GELERNT HABE*
      *DARÜBER BIN ICH HEUTE GESTOLPERT*
      *DIESE FRAGE GEHT MIR NOCH DURCH DEN KOPF*
  • Check-Out: Jeden nochmal zu Wort kommen lassen
    • Zeitlich beschränken oder ein 3-Wort-Checkout
  • Konkrete nächste Schritte ableiten

nach dem
Workshop

Nachbereitung
_

  • Im Anschluss des Workshops Zeit fürs Nachbereitung blocken
  • Mail an TN mit Links zum Material & Vernetzungsmöglichkeit (LinkedIn…) …
  • Mural als PDF exportieren und verschicken
  • Retro im Team
    • Was lief gut, was nicht so gut, was können wir nächstes Mal besser machen
  • Learnings festhalten

Remote Know-How – Das Plakat

Hier könnt ihr euch das Plakat als PDF zum Selbstausdrucken herunterladen

Download
Jacob Chromy

Ihr Ansprechpartner

Jacob Chromy +49 (0) 6151 850 798 14