VON Kersten A. Riechers ZU New Work | 01.11.2021
SCHLAGWÖRTER

Das Gleiche in grün:

querfeldein – unser Remote-Trip

2020 wollten wir quäntchen gemeinsam auf Roadtrip gehen. Dann kam Corona. Jetzt soll's endlich losgehen: remote zu spannenden Menschen mit Ideen für morgen!

Wir können die Zukunft voraussagen: „2020 ist für uns ein ganz besonderes Jahr“ – so steht es geschrieben in unserem Blog mit Datum vom 18. Februar 2020.

Okay, okay. Wir bleiben dabei, dass sich Zukunft nicht prognostizieren lässt (sehr wohl aber gestalten). Der Satz von damals geht nämlich so weiter: „Wir feiern zehnjähriges Jubiläum.“ Und: „Ausschweifende Partys kann jede*r – wir nutzen unser Feierei-Budget für zweitägige Roadtrips für alle! Eine kleine Walz in Zweier-Teams, querfeldein durch Deutschland.“ Was wir damals vorhatten, könnt ihr hier nachlesen: querfeldein – wen sollten wir treffen?

Für alle, die sich derzeit in der Gegenwart befinden, müssen wir nicht weiter erklären, warum aus diesen Roadtrips nichts geworden ist. Für alle Geschichtsforschenden aus der Zukunft: Corona, Pandemie, Lockdowns, Homeoffice. Statt zu reisen moderierten wir über 250 Remote-Workshops und -Events.

Nun finden wir, ist es höchste Zeit querfeldein nachzuholen. Roadtrip reloaded? Remote-Trip! Rrrr!

Im Grunde wie geplant

  • Treffen möchten wir interessante Menschen und ihre interessanten Unternehmen und Organisationen
  • Egal ob Mittagspause oder kleiner Workshop – wir sind zu allen Kennenlernereien bereit
  • Wir kommen in Teams von zwei quäntchen
  • Im Gepäck haben wir viele Fragen und bei Bedarf Wissenswertes rund um unsere Arbeit
  • Zur eigenen positiven Unter-Druck-Setzung werden wir regelmäßig von unseren Treffen berichten, im Blog, als Podcast oder im überarbeit-Newsletter

Noch mehr als damals interessieren wir uns für das, was wir intern längst als „quäntchen + grün“ bezeichnen: Menschen und Organisationen, die ihr Handeln mit dem Ziel verknüpfen, die Erderwärmung zu begrenzen, um uns allen ein gutes Klima zu bewahren. Wir denken da zum Beispiel, aber nicht nur an: 

  • Sozialunternehmen 
  • Grüne Start-ups
  • Kleinere Manufakturen und Agenturen
  • Etablierte Unternehmen
  • Solopreneur*innen 
  • Wissenschaftler*innen 
  • Berater*innen-Teams 
  • Genossenschaften
  • alternativ Wirtschaftende 
  • anders Arbeitende
  • NGOs und Aktivist*innen

Eines hat sich geändert

Eines aber hat sich geändert und zwar zum Besseren: Sowohl wir als auch unsere Gesprächspartner*innen dürften um einiges aufgestellter sein, diese Gespräche auch per Video zu führen. Das spart Weg, Zeit, Nerven, Geld – noch mehr Raum für gute Gespräche. Das Gleiche in grün.

Her mit euren Remote-Trip-Tipps:

Jetzt brauchen wir nur noch eure Hilfe! Ihr kennt wen? Wir sollten direkt zu euch kommen? Ihr wollt mit? Dann sagt uns Bescheid. Unter querfeldein@qundg.de freuen wir uns über jedes Signal auf und für unseren Remote-Trip. Schon jetzt vielen, vielen Dank. Wir schicken eine Postkarte!

Kersten A. Riechers

Über den Autor

Kersten A. Riechers

Kersten A. Riechers bloggte, bevor es so genannt wurde (1999) und schrieb später für das Online-Jugendmagazin der ZEIT, das heute niemand mehr kennt (ZÜNDER). Nach weiteren journalistischen Stationen bei Lokalzeitungen, FAZ und als zweiter Mitarbeiter bei Gründerszene.de co-gründete er 2010 quäntchen + glück.

In Strategie-Mandaten setzt sich Kersten für Innovations-Kultur und nachhaltige Geschäftsmodelle ein. In der internationalen Community des Usability-Testessen für eine bessere Fehlerkultur.

Kersten lebt in Hamburg und verdiente sich vor Corona auf der Bahnstrecke zwischen Home Office und quäntchen-Zentrale in Darmstadt immer wieder aufs Neue den von seinen Kolleg*innen verliehenen Titel Außenminister. Seither ist alles remote. Was ein Glück, dass auf die Visitenkarten der quäntchen noch nie Titel gedruckt wurden.

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