VON Lena Müller ZU Agenturalltag | 07.10.2020
SCHLAGWÖRTER

Prakti-Takeover

Einblicke in mein Remote-Praktikum

Mein begleitender Blogartikel zum Takeover auf Instagram

Prakti-Takeover - Titelbild

Hi, ich bin Lena und die erste Remote-Praktikantin von quäntchen+glück. Klingt aufregend? Ist es auch – und so neu.

Da #RemoteWork mich in jedem Fall  – und vielleicht auch Sie – noch länger begleiten wird, halte ich in in diesem Blogbeitrag meine Erfahrungen und Erkenntnisse fest. Angefangen beim Bewerbungsprozess, über das Onboarding bis hin zu meinen Aufgaben und Projekten – ich nehme Sie mit.

In folgende Themen werde ich Einblicke geben:

Aktuelle Einblicke finden Sie auf Instagram @qundg!

Kennenlernen ohne ein persönliches Treffen? Geht das?

Ein Bewerbungsprozess in Zeiten von Corona

Ein Bewerbungsprozess komplett remote? Geht das? Macht das Spaß?
Ja, das geht und kann sogar sehr unterhaltsam werden – so mit einem GIF-Tunier zwischendrin. Aber starten wir mal am Anfang!

1.) Als ich Anfang 2020 meine Bewerbungsunterlagen via Mail an quäntchen + glück schickte, war ich gedanklich noch ganz weit davon entfernt, mich via Webcam bei allen Quäntchen vorzustellen. Sogar zum Vorstellungsgespräch wurde ich noch in die Queststadt eingeladen.
Mitte März kam dann Corona und warf alle Pläne über Board. Zum Glück aber nicht meine Bewerbung in den Papierkorb! (Ups, unbeabsichtigter Reim!) Puh – fiel mir da ein Stein vom Herzen.

2.) Quäntchen+glück wollten mich immernoch kennenlernen, wenn auch erstmal nur remote – also via Videotelefonie. Klar, das persönliche Kennenlernen hätte mir besser gefallen. Wem auch nicht? Aber ich war froh über die Chance! Also traf ich mich mit Jan erst im Zoom-Video-Call dann via Telefon, da die Internetverbindung nicht mitspielte. Letztendlich sprachen wir etwa eine Stunde und lernten uns kennen. Das Interesse, bald auch alle Quäntchen kennenzulernen, wuchs. Nur wann würde das gehen?

Durch die Pandemie war ein Treffen vor Ort auch nach einem Monat noch sehr unwahrscheinlich, nicht aber ein virtuelles. Virtuell Kennenlernen? Wie das? Mit einer Zoom-Videokonferenz! Zumindest einmal die anderen Quäntchen in kleinen Kacheln sehen und hören – das wär toll. Und die Idee gefiel!

3.) Anfang Juni durfte ich dann endlich den nächsten Kennenlern-Schritt gehen. Zwischen Info-Session von mir, Werkschau von Sophie und Jacob und dem ein oder anderen Kennenlern-Energizer funktionierte das hervorragend. Ein zwei-stündiges Vorstellungsgespräch (via Zoom) hatte ich noch nie zuvor, aber auch noch nie so ein lockeres!

4.) Und dann das Unglaubliche: Nur 2 Tage später landete die Zusage in meinem Postfach. Ich war happy – über die Zusage und über die Schnelligkeit der Entscheidung. Oh und worüber ich auch sehr sehr glücklich war: die Erreichbarkeit und Kommunikation über die Monate. Denn das hat in den Bewerbungsprozesses zu solch ungewissen Zeiten ein Gefühl von Sicherheit gegeben! Das habt ihr echt gut gemacht – Danke 🙂

Mein erster (Schon)tag

Der erste Tag im neuen Job ist immer spannend. Neues Team, neue Arbeitsweise, neue Aufgaben, neue Umgebung – und alles lernt man auf einmal kennen. Ganz schön viel und aufregend für einen Tag. Aber ist das remote jetzt eigentlich noch immer so?

„Ja, irgendwie schon!“, ist meine Antwort auf die Frage. Denn was trotz Remote-Work bleibt, ist die Aufregung auf all das Neue. Zugegeben: Ich durfte am ersten Tag auch ins Office kommen und erhielt sogar einen Einblick in die neue Umgebung. Warum? Das technische Set-up musste vor dem Schontag abgeschlossen sein. Also fuhr ich in die Queststadt, richtete mit Anna alles ratzfatz ein und nahm dann von dort an meinem ersten „Remote Schontag“ teil. Remote, aber dennoch aus dem Office.

Zum Mitschreiben: Neue Umgebung kennenlernen – CHECK!

Ich wurde reingeworfen in den durchgeplanten Tag. Was am Anfang überwältigend erscheint, ist ein wirklich gut strukturierter Tag mit jeder Menge Austausch-Möglichkeiten. Mein Organisationsherz machte ein Purzelbaum und ich war baff. Durch viele kleine Sessions wurden so viele verschiedene interne Themen abgehakt – Wahnsinn. Das war für mich: Interne Kommunikation next Level!

Trello-Board Schontag

Zurück zum Schontag: Als Neuling hatte ich natürlich noch keine Ahnung, welche Themen mich interessierten. Mein Onboarding-Buddy nahm mich in einige Sessions direkt mit rein, andere durfte ich mir selbst aussuchen. Ich hatte die Wahl – und das war ganz schön cool.
Denn mein erster Tag war damit nicht, wie so oft, mit Onboardings einzelner Abteilungen vollgepackt. Nein, ich durfte selbst entscheiden und reinschnuppern.

Zum Mitschreiben: Neue Arbeitsweise kennenlernen – CHECK!

Ich lernte beim Schontag nicht nur die Arbeitsweise kennen, sondern auch das Team. Klar, Anna hatte ich gerade kennengelernt, aber alle anderen Quäntchen sah ich das erste Mal in ihren Zoom-Kacheln. Durch das ständige Miteinander fing ich an, mich wie ein neues Mitglied in einer kleinen Familie zu fühlen. Bei einem mehrstündigen Teammeeting, wo wirklich jeder zu Wort kam, vielleicht kein Wunder. Mich überraschte es aber dennoch.

Zum Mitschreiben: Neues Team kennenlernen – CHECK!

Am Ende des Schontags hatte ich nicht nur ein Glücksgefühl, sondern auch bereits erste kleinere Aufgaben. Die haben sich durch meine Teilnahme an verschiedenen Sessions direkt ergeben. Das Reinschnuppern hat also etwas gebracht.

Zum Mitschreiben: Neue Aufgaben kennenlernen – CHECK!

Nach sechs Stunden Teammeeting ging mein erster (Schon)tag zu Ende. Es war viel Input, keine Frage! Aber es hat sich nie nach einem Sechs-Stunden-Meeting angefühlt und  unfassbar viel Spaß gemacht.
Wenn mich jemand fragt: Wie hast du deinen ersten Tag im Praktikum verbracht? Dann würde ich antworten:

„In einem 6h-Zoom-Call mit allen Kollegen und ich würde es jedem empfehlen. Danke, Schontag!“

PS: Nach wie vor gehört der Schontag – und nicht die Urlaubsflatrate – zu meinen liebsten Quartett-Karten, und das muss schon was heißen.

Gleich am ersten Tag liebte ich das Format!

So begann meine Reise in die Quäntchen-Welt!

Meine Remote-Onboarding-Reise

Mit dem ersten Schontag begann meine Reise in die quäntchen+glück-Welt. Eine Welt, die für mich nicht nur inhaltlich Neuland war. Und auf die Anreise dahin möchte ich Dich jetzt mitnehmen.

Alles Einsteigen, bitte!
Verglichen mit einer Reise ist das Onboarding der Zug, der mich in die quäntchen+glück-Welt bringt. Am 31. August bin ich eingestiegen und habe von Anna meine Fahrkarte für alle technischen Programme bekommen. Vorab wurde ich natürlich bereits vom Lokführer Jan über meinen Startbahnhof und die Abfahrt informiert. Mein Onboarding-Buddy Philipp nahm mich anschließend an die Hand und führte mich durch den virtuellen Fahrplan der Anreise. Dieser Fahrplan war übrigens ein Trello-Willkommens-Board mit wirklich allen wichtigen Informationen.

Onoarding-Reise

Der erste Halt
Gleich am ersten Tag erreichten wir den Bahnhof namens „Schontag“. Nach einem kurzen aber aufregenden Aufenthalt ging es weiter. Meine Einblicke zum Schontag, kannst du übrigens hier nachlesen.

Einblicke in die Quäntchen-Welt
Kurz darauf erhielt ich in verschiedensten Gesprächen viele Informationen zur qundg-Welt. Meine Gesprächspartner waren oft mein Onboarding-Buddy, aber auch andere Quäntchen, die bereits mit on Board waren. Wie arbeitet man in der quäntchen+glück-Welt? Welche Abläufe, Projekte und Termine gab es remote? Und was musste ich wissen, um dort richtig anzukommen? So viele Fragen. Ein Glück hatte ich die Zeit für Fragen und andere Lust mir alle zu beantworten.

Kennenlernen bei Morgenrunde und Kaffeeklatsch
Aber nicht nur die neue Welt interessierte mich, sondern auch ihre Bewohner. So nahm ich jeden Morgen an der Morgenrunde teil und erfuhr immer mehr über jedes Quäntchen. Denn neben den anstehenden Aufgaben sprachen wir auch über unseren letzten Tag und Gefühlszustand. Und ich sag dir: Diese Offenheit ist wirklich ein Gamechanger fürs Kennenlernen und Teamgefühl!
Natürlich verabredete ich mich auch mit ein, zwei Quäntchen zum Kaffeeklatsch. Aber nicht im Bistro aka a Kaffeeküche, sondern vorm Laptop und über Zoom. Hat ganz wunderbar funktioniert.

Eine Landkarte mit Projekten
Auf der Fahrt Richtung Quäntchen-Town zeigten mir die mitfahrenden Quäntchen auch die Landkarte mit den aktuellen Projekten. Die Projekte, die mich interessierten, kreuzte ich an, um später einmal vorbeizufahren. Denn die Wahl überließen Sie mir.

Nächster Halt: Queststadt
Nachdem ich bereits vieles über die Quäntchen-Welt erfahren habe, fuhren wir in einen neuen Bahnhof ein und kamen zum Halten. „Queststadt“ stand am Stationsschild. In der Queststadt zeigte mir mein Buddy Philipp alle wichtigen Orte und Plätze. Neben dem Arbeitsplatz zeigte er mir den Kochplatz, den Yogaplatz, den Spielplatz und das stille Örtchen. Nach einem kurzen Besuch stiegen wir wieder in den Zug und fuhren weiter.

Ein Energizer zum Kennlernen
Gegen die Müdigkeit wollten wir auf der Zugfahrt ein Energizer – ein Wachmacher spielen. Philipp bat mich, mir ein kurzes Spiel auszudenken. Denn die Anreise war fast geschafft, aber ein Spiel würde die Zeit bis zur Ankunft verkürzen. Also spielten wir mein Get-2-Know-GIF-Game mit allen Quäntchen. Juhu, war das ein Spaß!

Der Zielbahnhof ist in Sichtweite. Wir fahren in den Bahnhof ein. Was mich in der neuen Welt von quäntchen+glück so alles erwarten wird? Das liest du hier bald weiter im Blog.

Lena Müller

Über den Autor

Lena Müller

Lena ist unsere allererste Remote-Praktikantin, die uns in ihrer Zoom-Kachel ab dem ersten Kennenlernen völlig von sich überzeugt hat. Ein Herz für Nachhaltigkeit, ein Talent für Kommunikation und ein eigenes Frühstücks-Blog – wer kann da nein sagen? Genau, niemand. Auch wir riefen laut „Ja!” zu Lena und freuen uns, dass sie unser Team mit ihrem Gespür für offene Baustellen, ihrer Anpackerinnen-Attitüde und ihrer Lust an Social Media und Text ein ganzes Stückchen besser macht. Nur eines finden wir wirklich schade: Lenas Smoothies, Pancakes und Frühstücks-Aufläufe (ja, ernsthaft) müssen wir leider durch die Webcam bewundern.

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