Facilitation Snackletter #6: Frische Luft, volle Trainings und ein gerader Tape-Riss
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Podcasts hatten schon immer ein Problem: den Medienbruch. Denn Podcasts lassen sich besonders gut in Situationen konsumieren, in denen die Hände am Steuer, die joggenden Füße auf dem Asphalt oder einfach die Augen zu und gemeinsam mit dem Rest auf dem Sofa sind. Höre ich in solch einer Situation ein interessantes Detail, das ich gerne weiterverfolgen (sprich: klicken) möchte, lässt sich das oft schwer umsetzen. Medienbruch, eben.
Wie groß muss da der Medienbruch sein, wenn sich Podcast-Kreateure und Podcast-Konsumenten gar treffen? So von Angesicht zu Angesicht. Offenbar so groß, dass es bisher kein solches regelmäßiges Treffen im schönen Frankfurt-Rhein-Main gab. Bis jetzt!
Tine Nowak und Ron Bühler sei Dank trafen sich rund 15 Podcastenthusiasten (als Twitterliste) Anfang Januar zum ersten #PODffmRM. Was viele von uns aber erstaunte: Die meisten kannten sich nicht. Und das, wo sich unter dem #RheinMainRocks-Dach doch immer wieder Gelegenheiten ergeben – umso schöner, dass es nun diese Podcast-Runde gibt.
Wie es sich für ein Nulltreffen geziemt, stellten wir im Kneipenstuhlkreisformat unsere Podcasts und unsere Interessen gegenseitig vor. Literatur, Filme, Cocktails. Große erfolgreiche Podcaster, und baldige große Podcaster.
Mit bisher vier Folgen habe ich unseren Journalismus-Podcast unterdrei eher bei den Newbies eingeordnet. Das trifft vor allem auf das „Drumherum“ zu, dem ich mich schon länger widmen wollte. Empfehlungen der Podcast-Pros an diesem Abend: Kapitelkennzeichnungen, Shownotes und das Sendegate.
Dort sammelt die Community – auch erst seit Kurzem – weitere lokale Podcast-Meetups in Deutschland. Die Frankfurt-Rhein-Main-Truppe trifft sich fortan als loser Stammtisch in Frankfurt, sowie zu regelmäßigen Workshops in etwa alle drei Monate. Dieser Medienbruch motiviert!
Über den Autor
Kersten ist richtig gerne ein quäntchen. Eine Selbstbezeichnung, das er beim co-Gründen von quäntchen + glück im Jahr 2010 noch nicht hatte kommen sehen.
Als quäntchen arbeitet Kersten am liebsten mit allen, die einen positiven Einfluss auf Klimaschutz und Biodiversität haben – oder haben wollen. Bonuspunkte gibt’s für den korrekten Einsatz des Halbgeviertstrichs. Als (Diplom-Online-)Journalist und mit großer Liebe zur Sprache ist er da genau – und seit Jahren auf der Suche nach einem schöneren Wort für Facilitation. Wobei richtig gute Methodik auch ohne große Worte fantastische (oder phantastische?) Ergebnisse bringt.
Kersten lebt in Hamburg, ist aus nostalgischen Gründen auf seiner Darmstädter Festnetznummer erreichbar und fährt voller Bahnbegeisterung auch in weit entfernte Orte, um mit anderen quäntchen richtig gute Workshops zu veranstalten.
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