VON Anna Rolke ZU Agenturalltag | 09.11.2018
SCHLAGWÖRTER

Hallo, freut mich,

ich war übrigens Anna!

Freitag, zehn Uhr morgens. Der letzte Tag meines Praktikums bei quäntchen + glück beginnt. Nach fünf Monaten „keine Zeit” der beste Zeitpunkt, endlich die letzte Karte meines Prakti-Trello-Boards auf „DONE” zu schieben: Prakti-Blogpost, here we go!

 

Jede*r Praktikant*in bekommt  ein Trello Board voller schöner Aufgaben um quäntchen + glück kennenzulernen.

Statt Onboarding lieber direkt in den Pitch

Wenn man viel zu tun hat und die Arbeit Spaß macht, merkt man gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Klingt kitschig, ist aber genau der Grund, warum ich diese Zeilen erst heute schreibe. Bevor ich ins Detail gehe, lasst mich euch kurz vorstellen: Ich bin Anna, 23 Jahre alt und komme aus Mainz. Nach meinem Germanistik- und Kunststudium habe ich den Studiengang Onlinekommunikation an der Hochschule Darmstadt drangehängt und das zum Studium gehörende Praxissemester in den letzten Monaten bei quäntchen + glück absolviert. Ich arbeite gerne und ich arbeite gerne viel. Wenn jemand wie ich also ab dem ersten Tag im neuen Job direkt in alle aktuellen Projekte reinschnuppern darf, dann möchte ich natürlich auch direkt bei ganz vielen mitmischen! Gut für meine Kolleg*innen, schlecht für das Prakti-Onboarding-Trello-Board mit all den Einführungs- und „Schön dass du da bist”-Aufgaben, die man normalerweise in der ersten Woche erledigt.

 

Kaffee und Liebe. <3

Anna Rolke und die Quäntchen

Hallo, ich bin Anna, wo kann ich hier mitmachen?

Und so führte ich bereits in der ersten Woche Interviews mit potentiellen Zielgruppen zur Produktidee eines Kunden, der herausfinden wollte, ob das Produkt überhaupt jemand braucht. Das Ergebnis: Nein, das brauchte niemand und der Kunde konnte sich die Entwicklungskosten sparen.

Kaum war die zweite Woche angebrochen, durfte ich einen Pitch vorbereiten – mit internen Workshops und allem drum und dran. Mit den Ideen, die wir da aus der Schublade geholt haben, konnten wir den Pitch letztendlich auch gewinnen und ich war um eine tolle Erfahrung reicher. Natürlich durfte ich im Projekt anschließend nicht mehr fehlen und Flyer und Plakate mitgestalten, einen Messeauftritt konzipieren und die Pressearbeit übernehmen.

In Woche drei führte die Frage, ob ich denn auch in englischer Sprache texten könne, zu meinem Anteil an einem Website-Relaunch-Projekt für ein Drohnen-StartUp – in dem ich am Ende sogar kurz zur Projektmanagerin ernannt wurde. Nicht nur dabei habe ich eine Menge gelernt. He, she, it … die S-Kurve muss mit!

Aber mein allerliebstes Projekt ist nicht mal ein richtiges Projekt. Eher ein Prozess, den quäntchen + glück seit fast zehn Jahren durchlebt, und mit dem eigenen Relaunch im Sommer auf die nächste Stufe gestellt hat: New Work.

 

I got 99 problems but New Work ain’t one!

Noch nie hatte ich in einem Praktikum so viele Projekte und Freiheiten gleichzeitig. Ich habe viel Inhaltliches gelernt und wertvolle Erfahrungen im Kundenumgang, Projektmanagement und im Einsatz von Kreativmethoden gesammelt.

Am meisten mitgenommen habe ich aber, wie wichtig eine gesunde und entspannte Arbeitsatmosphäre ist. Manche nennen das New Work, bei quäntchen + glück heißt das einfach Alltag. Nachzulesen sind all die Formate, vom Schontag über Speedback bis zum Quollektiv, im New Work Quartett. Ich konnte viele dieser Formate miterleben, von ihnen lernen und sie selbst von Anfang an anwenden. Usability Testessen, Fortschrittsfreitage, interne Barcamps machen nicht nur Spaß, sondern erschaffen eine Arbeitskultur, wie ich sie bisher so noch nie erlebt habe – und die mich vermutlich für den Arbeitsmarkt verdorben hat. Ganz wichtig dabei: New Work lebt von aufgeschlossenen Kolleg*innen. Doch wo findet man die, wenn nicht bei quäntchen + glück.

 

Blogpost? DONE!

Nach kurzem Hallo verabschiede ich mich nun auch schon wieder. Denn mit diesem Beitrag habe ich nicht nur die offiziellen Praktikums-Ziele erreicht, sondern auch für mich eine sehr intensive, bereichernde Zeit reflektieren können. Übrig bleiben viele neue Erfahrungen, tolle neue Menschen – und schlussendlich das schöne Gefühl, auch die letzte Karte in meinem Trello Board auf „DONE” schieben zu können.

 

Werk werk werk!

Anna Rolke

Über den Autor

Anna Rolke

„Ich war sechs Monate persönliche Assistentin à la Der Teufel trägt Prada, habe zwei Jahre lang zum ganz normalen Wahnsinn des ZDF beigetragen und mir bei Rockland-Radio einen neuen Musikgeschmack zugelegt – aber ihr fehlt noch in meinem Lebenslauf!” schrieb #onkomm-Studentin Anna in Ihrer Bewerbung zur Profi-Praktikantin. Sie untertrieb maßlos. Anna fehlte in unserem Lebenslauf! Wer sonst würde so charmant-überzeugende Telefonate führen, wer sonst würde Grammatik-Papst Kersten die sprachliche Stirn bieten (Germanistik-Studium = Grammatik-Besserwisser-Studium) und wer sonst würde uns in all den Projekten zack-bumm-anpackend das Popöchen retten? Gut, dass Du da bist Anna. Thank you for fülling the gap in our Lebenslauf. And for your awesome English skills.

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